Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro im Test-Check: 2,7 kWh & 4 MPPT
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Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro
4.5(120 Bewertungen)Ideal für: Balkonkraftwerk mit 4 Solarmodulen & Skalierung
Die schnelle Antwort
Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist die richtige Wahl, wenn du eine größere Balkon- oder Garten-Solaranlage optimal nutzen willst: 2700 Wh Kapazität, vier MPPT-Tracker für bis zu 3600 W Solar-Eingang, bidirektionale 1200 W und Erweiterbarkeit bis 16 kWh. Als Nachfolger der E1600 hebt sie das Konzept klar an. Wer nur eine kleine Grundlast deckt, fährt mit einem günstigeren Speicher besser. Hinweis: Dies ist eine unabhängige Einschätzung, keine verbindliche Rechts- oder Elektroberatung.
Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist der Nachfolger der beliebten Solarbank E1600 und hebt das Balkonkraftwerk-Speicher-Konzept auf ein deutlich höheres Niveau: 2700 Wh Kapazität, vier MPPT-Tracker mit bis zu 3600 W Solar-Eingang, bidirektionale 1200 W und eine modulare Erweiterbarkeit bis 16 kWh. In diesem Test-Check ordnen wir die Daten ein, schätzen den Nutzen für den Eigenverbrauch und klären, für wen sich das System lohnt. Hinweis: Dies ist eine unabhängige Einschätzung auf Basis der Herstellerangaben und öffentlicher Rezensionen – kein eigener Labortest und keine verbindliche Rechts- oder Elektroberatung.
Für wen lohnt sich die Solarbank 3 E2700 Pro?
Die E2700 Pro richtet sich an Haushalte mit einer größeren Solaranlage am Balkon, an der Fassade oder im Garten, die ihren Eigenverbrauch maximieren und das System später ausbauen wollen. Mit 2700 Wh, vier MPPTs und bis zu 3600 W Solar-Eingang ist sie eher ein wachstumsfähiges kleines Heimspeichersystem als ein reiner Einsteiger-Balkonspeicher.
Besonders sinnvoll ist sie für:
- Solar-Optimierer, die mehrere Modulstränge – auch unterschiedlich ausgerichtet oder teilverschattet – getrennt auswerten wollen.
- Vielverbraucher, die abends und nachts spürbar Strom aus dem Speicher ziehen.
- Zukunftsplaner, die schrittweise bis 16 kWh ausbauen möchten.
Wer nur eine kleine Grundlast überbrücken will, zahlt hier für Reserven, die er nicht ausschöpft – dann ist die günstigere Anker SOLIX Solarbank E1600 die wirtschaftlichere Wahl.
Eckdaten im Überblick
| Merkmal | Anker Solarbank 3 E2700 Pro |
|---|---|
| Marke | Anker |
| Kapazität | 2700 Wh |
| Erweiterbar bis | 16 kWh |
| Lade-/Entladeleistung | 1200 W bidirektional |
| MPPT-Tracker | 4 |
| Solar-Eingang | bis 3600 W |
| Vorgängermodell | Anker Solarbank E1600 |
| Bewertung | 4,5 von 5 Sternen (120 Rezensionen) |
| Preisklasse | €€€€ |
Die Werte stammen aus Herstellerangaben und öffentlich einsehbaren Produktdaten. Auffällig sind die vier MPPT-Tracker und der Solar-Eingang von bis zu 3600 W – beides klar über dem, was typische Balkonkraftwerk-Speicher bieten.
Stärken im Detail
Die größte Stärke sind die vier MPPT-Tracker. Jeder Tracker steuert einen Solarstrang unabhängig und sucht dessen optimalen Arbeitspunkt. In der Praxis heißt das: Module mit unterschiedlicher Ausrichtung – etwa Ost und West – oder mit zeitweiser Teilverschattung liefern trotzdem nahe an ihrem Maximum. Wer mehrere Modulflächen kombinieren will, holt damit spürbar mehr Jahresertrag heraus als mit einem Speicher, der alle Module in einen Strang zwingt. Mehr zum Thema im Leitfaden zu AC- und DC-gekoppelten Speichern.
Die zweite Stärke ist der hohe Solar-Eingang von bis zu 3600 W. Damit kann die Solarbank auch eine große Modulfläche vollständig aufnehmen und an ertragreichen Tagen schnell wieder vollladen – ideal, um den Speicher bis zum Abend zu füllen, wenn der Verbrauch ansteigt.
Drittens überzeugt die bidirektionale Leistung von 1200 W. Die Solarbank lädt und entlädt flexibel und passt die Abgabe dem aktuellen Hausverbrauch an, um die Netzeinspeisung gering zu halten. Anker-Speicher dieser Generation sind auf einen hohen Eigenverbrauch ausgelegt; den genauen Umfang der Nulleinspeisung und die nötige Messtechnik solltest du in der Herstellerdokumentation prüfen.
Schließlich ist die Erweiterbarkeit bis 16 kWh ein starkes Zukunftsargument. Du startest mit 2700 Wh und baust bei steigendem Bedarf aus, ohne das Grundsystem zu ersetzen. Mit 4,5 von 5 Sternen aus 120 Rezensionen ist die Solarbank zudem sehr gut und bereits solide erprobt bewertet.
Schwächen ehrlich benannt
Der größte Punkt ist der Preis. Vier MPPTs, hoher Solar-Eingang und die Pro-Ausstattung haben ihren Preis – die E2700 Pro spielt in der oberen Preisklasse. Wer die Reserven an Solarleistung und Kapazität nicht ausschöpft, zahlt für ungenutztes Potenzial. Eine belastbare Amortisationsrechnung ist nur individuell möglich und hängt stark vom Verbrauchsprofil ab.
Der zweite Punkt ist die Komplexität der Einbindung. Anker setzt zwar auf ein weitgehend steckerfertiges Konzept, doch die Anbindung an den Zähler, die Konfiguration der Nulleinspeisung und die optimale Verschaltung mehrerer Modulstränge erfordern Sorgfalt. Im Zweifel solltest du eine Elektrofachkraft hinzuziehen – dieser Artikel ersetzt keine Elektroberatung.
Wie viel Eigenverbrauch und Ersparnis bringt der Speicher?
Mit 2700 Wh deckt die Solarbank 3 E2700 Pro auch einen erhöhten Abend- und Nachtbedarf ab und hat Reserven für größere Verbraucher in den Abendstunden. Der hohe Solar-Eingang und die vier MPPTs sorgen dafür, dass der Speicher an guten Tagen zuverlässig gefüllt wird.
Als grobe Schätzung: Ein Speicher dieser Größe in Kombination mit ausreichend Modulleistung kann den Eigenverbrauch von rund 30 Prozent auf über 70 Prozent heben – bei hohem Abendverbrauch entfaltet die Kapazität ihren vollen Vorteil. Der genaue Wert hängt vom Verbrauchsprofil, der Modulleistung, der Ausrichtung und der Jahreszeit ab. Wie du die passende Speichergröße findest, zeigt der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher Größe.
Anschluss & Nulleinspeisung
Als Speicher für ein Balkonkraftwerk wird die E2700 Pro zwischen Solarmodule und Hausnetz eingebunden. Anker-Systeme dieser Generation zielen auf einen hohen Eigenverbrauch und eine möglichst geringe Netzeinspeisung – häufig über einen zusätzlichen Messpunkt, der den aktuellen Hausverbrauch erfasst und die Abgabe der Solarbank danach regelt. Den genauen Funktionsumfang, die unterstützte Messtechnik und die Voraussetzungen für eine Nulleinspeisung solltest du in der Herstellerdokumentation prüfen. Beachte außerdem die Anmelde- und Registrierungspflichten; eine Orientierung gibt der Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden. Dies ist keine verbindliche Rechtsberatung.
Im Vergleich zur Konkurrenz
| Modell | Kapazität | Leistung | Bewertung | Preisklasse |
|---|---|---|---|---|
| Anker Solarbank 3 E2700 Pro | 2,7 kWh | 1200 W bidirektional | 4,5 (120) | €€€€ |
| Marstek Venus E 3.0 | 5,12 kWh | 2500 W | 4,4 (10) | €€€ |
| Zendure SolarFlow Hyper 2000 | erweiterbar | hoch | gut | €€€ |
| Anker SOLIX Solarbank E1600 | 1,6 kWh | 800 W | 4,5 (324) | €€ |
Gegenüber dem Vorgänger Anker Solarbank E1600 bietet die E2700 Pro mehr Kapazität, vier MPPTs statt weniger Tracker und die Erweiterbarkeit bis 16 kWh – die E1600 bleibt die günstigere Einsteigerlösung mit der größten Nutzerbasis. Die Marstek Venus E 3.0 setzt auf mehr Kapazität (5,12 kWh) und höhere AC-Leistung, während die Anker mit vier MPPTs und dem hohen Solar-Eingang bei der Solar-Optimierung vorne liegt. Die Zendure SolarFlow Hyper 2000 ist eine flexible, modulare Alternative für ähnliche Anforderungen.
Fazit: Für wen geeignet?
Die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro ist die richtige Wahl für Haushalte mit einer größeren Solaranlage, die ihren Eigenverbrauch maximieren und später ausbauen wollen. Die vier MPPT-Tracker und der Solar-Eingang von bis zu 3600 W holen auch aus schwierig ausgerichteten oder teilverschatteten Modulen viel Ertrag, die 2700 Wh sind bis 16 kWh erweiterbar, und 4,5 Sterne aus 120 Rezensionen sprechen für eine ausgereifte Lösung. Der höhere Preis und die sorgfältige Einbindung sind der Preis für diese Möglichkeiten – wer nur eine kleine Grundlast decken will, ist mit der E1600 besser beraten. Den aktuellen Preis solltest du bei Amazon prüfen. Mehr von Anker und die vollständige Gegenüberstellung im Balkonkraftwerk-Speicher-Vergleich. Dies ist keine verbindliche Rechts- oder Elektroberatung.
Alternativen im Vergleich
Kapazitäts-Tipp Marstek Venus E 3.0
4.4(10 Bewertungen)Ideal für: Balkonkraftwerk-Speicher mit Notstrom
- Hohe 5,12-kWh-Kapazität
- AC-gekoppelt, 2,5 kW Ein/Ausgang
- 6.000 Ladezyklen, Plug & Play
- Kostenpflichtige Lieferung
- Noch wenige Rezensionen
Hyper-Modus Zendure SolarFlow Hyper 2000 mit AB2000X
4.1(63 Bewertungen)Ideal für: Balkonkraftwerk mit hoher Leistung & TOU
- Eingebauter Mikrowechselrichter (1200W Ausgang)
- Bidirektionales 1200W AC-Laden
- 1800W Solareingang, erweiterbar
- Höherer Einstiegspreis
- Bewertung mit 4,1 noch ausbaufähig
Bestseller Speicher Anker SOLIX Solarbank E1600
4.5(324 Bewertungen)Ideal für: Balkonkraftwerk-Speicher (Plug & Play)
- Sehr viele Rezensionen (324)
- IP65, 6.000 Ladezyklen
- Installation in ~5 Minuten
- Basisversion nur 1,6 kWh
- Kein integrierter Wechselrichter
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Häufige Fragen
Was bedeutet 4 MPPT bei der Anker Solarbank 3 E2700 Pro?
Vier MPPT-Tracker steuern bis zu vier Solarstränge unabhängig voneinander. Das holt auch bei Teilverschattung oder unterschiedlich ausgerichteten Modulen mehr Ertrag heraus. Insgesamt nimmt die Solarbank bis zu 3600 W Solarleistung auf.
Wie groß ist die Solarbank 3 E2700 Pro und lässt sie sich erweitern?
Sie speichert 2700 Wh und lässt sich modular bis 16 kWh ausbauen. Damit wächst sie vom reinen Balkonspeicher zu einem kleinen Heimspeichersystem mit.
Was ist der Unterschied zur Anker Solarbank E1600?
Die E2700 Pro ist der Nachfolger der E1600: mehr Kapazität (2700 statt 1600 Wh), vier MPPTs statt weniger Tracker, bidirektionale 1200 W und Erweiterbarkeit bis 16 kWh. Die E1600 bleibt die günstigere Einsteigerlösung.
Unterstützt die Solarbank 3 E2700 Pro Nulleinspeisung?
Anker-Speicher dieser Generation sind auf einen hohen Eigenverbrauch und eine möglichst geringe Netzeinspeisung ausgelegt. Den genauen Funktionsumfang und die Messtechnik solltest du in der Herstellerdokumentation prüfen.
Für wen lohnt sich die Solarbank 3 E2700 Pro?
Für Haushalte mit größerer Solaranlage am Balkon oder Garten, die viel Solarleistung einsammeln, ihren Eigenverbrauch maximieren und später ausbauen wollen. Wer nur eine kleine Grundlast deckt, ist mit einem kleineren Speicher besser bedient.
Ist die Installation kompliziert?
Anker setzt auf ein weitgehend steckerfertiges Konzept. Die Anbindung an den Zähler und die Konfiguration der Nulleinspeisung erfordern jedoch Sorgfalt; ziehe im Zweifel eine Fachkraft hinzu.