Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro im Test-Check: All-in-One mit Notstrom

Aktualisiert am 05. Juni 2026 · wattindex Redaktion

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All-in-One Premium Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro
Anker

Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro

Ideal für: Komplettlösung Balkon mit integriertem Wechselrichter & Notstrom

Kapazität 1.600 Wh
Leistung 800 W
Gewicht 21.8 kg
Preisklasse €€

Die schnelle Einordnung

Die Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro ist kein reiner Speicher, sondern ein All-in-One-System für das Balkonkraftwerk: Der 800-W-Mikrowechselrichter, vier MPPT-Tracker und eine 1000-W-Notstrom-Steckdose stecken bereits im Gerät. In diesem Test-Check ordnen wir die Herstellerdaten ein, schätzen den realistischen Nutzen und benennen Stärken wie Schwächen ehrlich. Wichtig vorab: Dies ist eine unabhängige Einschätzung auf Basis von Herstellerangaben und öffentlich einsehbaren Quellen – kein eigener Labortest und keine verbindliche Rechts- oder Elektroberatung.

Für wen lohnt sich die Solarbank 2 E1600 Pro?

Die E1600 Pro richtet sich an alle, die eine schlüsselfertige Komplettlösung für ihr Balkonkraftwerk wollen und nicht zusätzlich einen separaten Wechselrichter kaufen und verkabeln möchten. Weil der Mikrowechselrichter integriert ist, reduziert sich die Zahl der Einzelkomponenten deutlich – das vereinfacht Planung und Aufbau.

Besonders sinnvoll ist das System für:

Wer dagegen bereits einen Wechselrichter besitzt oder nur eine kleine Grundlast deckt, zahlt für integrierte Funktionen, die er nicht ausschöpft. In dem Fall kann ein reiner Speicher wirtschaftlicher sein. Eine Übersicht weiterer Modelle findest du im Balkonkraftwerk-Speicher-Vergleich.

Eckdaten im Überblick

MerkmalAnker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro
MarkeAnker
Kapazität1600 Wh (1,6 kWh)
Erweiterbar bis9,6 kWh
Wechselrichter800 W, integriert
MPPT-Tracker4 (4× 600 W)
Solar-Eingangbis 2400 W
Notstrom1000 W Schuko, Off-Grid-fähig
ZellchemieLiFePO4
Zyklen / Garantie6000 Zyklen / 10 Jahre
SchutzIP65, Selbstheizung bis -20 °C
Gewicht21,8 kg
Preisklasse€€

Die Werte stammen aus Herstellerangaben und öffentlich einsehbaren Produktdaten. Den aktuellen Preis solltest du bei Amazon prüfen – wir nennen bewusst keine konkreten Beträge, da sich diese laufend ändern.

Stärken im Detail

Die größte Stärke ist das echte All-in-One-Konzept. Mit dem integrierten 800-W-Mikrowechselrichter, vier MPPTs (jeweils bis 600 W) und einem Solar-Eingang von bis zu 2400 W deckt das Gerät die komplette Kette von den Modulen bis zur Hauseinspeisung ab. Wer den Unterschied zwischen integrierten und nachgerüsteten Lösungen verstehen will, findet im Ratgeber zu AC- und DC-gekoppelten Speichern eine Einordnung. Die vier MPPT-Tracker sind dabei mehr als ein Datenblatt-Highlight: Sie steuern jeden Modulstrang unabhängig, sodass auch unterschiedlich ausgerichtete oder zeitweise teilverschattete Module nahe an ihrem Maximum arbeiten.

Die zweite klare Stärke ist die integrierte 1000-W-Notstrom-Steckdose. Sie liefert auch im Off-Grid-Betrieb Strom und macht das System damit für die Blackout-Vorsorge interessant – etwas, das viele reine Balkonspeicher nicht bieten. Bei einem Ausfall lassen sich Router, Beleuchtung oder Ladegeräte weiterbetreiben. Das genaue Umschaltverhalten und die zulässige Dauerlast solltest du in der Herstellerdokumentation prüfen.

Drittens überzeugt die Robustheit. IP65 erlaubt den Einsatz im Außenbereich, die Selbstheizung bis -20 °C hält den Speicher auch im Winter funktionsfähig, und die LiFePO4-Zellen sind auf 6000 Zyklen bei 10 Jahren Garantie ausgelegt. Das ist eine solide Basis für eine lange Nutzungsdauer.

Viertens ist die Erweiterbarkeit bis 9,6 kWh ein starkes Zukunftsargument. Du startest mit 1,6 kWh und baust bei steigendem Bedarf aus, ohne das Grundsystem zu ersetzen. Ein Smart Meter für die Nulleinspeisung lässt sich integrieren.

Schwächen ehrlich benannt

Der wichtigste Kritikpunkt ist der Preis pro kWh. Die integrierten Funktionen – Wechselrichter, vier MPPTs, Notstrom – haben ihren Preis, und auf die nutzbare Kilowattstunde gerechnet ist die E1600 Pro vergleichsweise teuer. Wer die Notstrom-Funktion oder den hohen Solar-Eingang nicht ausschöpft, zahlt für Potenzial, das ungenutzt bleibt. Eine belastbare Amortisationsrechnung ist nur individuell möglich und hängt stark vom Verbrauchsprofil ab.

Der zweite Punkt ist die eingeschränkte Kompatibilität mit Fremdherstellern. Die Solarbank 2 E1600 Pro entfaltet ihre Stärken am besten im Anker-Ökosystem – Zubehör, Erweiterungsakkus und Smart Meter sind auf Anker abgestimmt. Wer Komponenten anderer Hersteller mischen möchte, stößt schneller an Grenzen als bei offeneren Systemen.

Drittens setzt das Gerät bei der Anbindung nur auf 2,4-GHz-WLAN. Das ist in der Praxis meist unkritisch, da die Reichweite hier sogar besser ist, kann aber in modernen Heimnetzen mit reinen 5-GHz-Konfigurationen für zusätzlichen Einrichtungsaufwand sorgen.

Hinzu kommt das Gewicht von 21,8 kg: Für die Montage am Balkongeländer solltest du auf eine stabile Befestigung und gegebenenfalls eine zweite Person achten.

Wie viel Eigenverbrauch bringt der Speicher?

Ohne Speicher nutzt du typischerweise nur rund 30 % deines Solarstroms selbst – der Rest fließt ungenutzt ins Netz. Mit einem System wie der E1600 Pro lässt sich der Eigenverbrauch grob geschätzt auf über 70 % heben, weil der tagsüber erzeugte Strom für den Abend- und Nachtbedarf zwischengespeichert wird. Der genaue Wert hängt von Modulleistung, Ausrichtung, Verbrauchsprofil und Jahreszeit ab. Wie viel Speicherkapazität für deinen Haushalt sinnvoll ist, rechnest du mit unserem Kapazitäts-Rechner aus; die passende Speichergröße ordnet der Ratgeber Balkonkraftwerk-Speicher Größe ein.

Anschluss & Nulleinspeisung

Als All-in-One-System wird die E1600 Pro zwischen Solarmodule und Hausnetz eingebunden – einen separaten Wechselrichter braucht sie nicht. Anker-Systeme dieser Generation zielen auf hohen Eigenverbrauch und geringe Netzeinspeisung, häufig über einen zusätzlichen Messpunkt (Smart Meter), der den aktuellen Hausverbrauch erfasst und die Abgabe danach regelt. Den genauen Funktionsumfang und die Voraussetzungen für eine Nulleinspeisung solltest du in der Herstellerdokumentation prüfen. Beachte außerdem die Anmelde- und Registrierungspflichten; eine Orientierung gibt der Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden. Dies ist keine verbindliche Rechtsberatung.

Fazit: Für wen geeignet?

Die Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro ist die richtige Wahl, wenn du eine schlüsselfertige Balkon-Komplettlösung suchst: integrierter 800-W-Wechselrichter, vier MPPTs mit bis zu 2400 W Solar-Eingang, eine echte 1000-W-Notstrom-Steckdose und ein robustes, bis 9,6 kWh erweiterbares System. Der höhere Preis pro kWh, die Bindung an das Anker-Ökosystem und das reine 2,4-GHz-WLAN sind der Preis für diese Bequemlichkeit. Wer bereits einen Wechselrichter besitzt oder nur eine kleine Grundlast decken will, ist mit einem reinen Speicher oft günstiger bedient. Den aktuellen Preis solltest du bei Amazon prüfen. Weitere Modelle von Anker und die vollständige Gegenüberstellung im Balkonkraftwerk-Speicher-Vergleich. Wer eher mobile Energie für unterwegs sucht, wird in der Powerstation-Übersicht oder bei den Solarpanels fündig. Dies ist keine verbindliche Rechts- oder Elektroberatung.

Alternativen im Vergleich

Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro Nachfolger E1600
Anker

Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro

4.5(120 Amazon-Bewertungen)

Ideal für: Balkonkraftwerk mit 4 Solarmodulen & Skalierung

Kapazität 2.700 Wh
Leistung 1.200 W
Preisklasse €€€
  • 2,7 kWh Kapazität, bis 16 kWh erweiterbar
  • 4 MPPTs mit 3600W Solareingang
  • 1200W bidirektional, Anker Intelligence App
  • Verlängerungskabel nicht enthalten
  • Höherer Preis als Vorgängergeneration
Anker SOLIX BP2700 Erweiterungsakku (Solarbank 3 Pro) Erweiterung
Anker

Anker SOLIX BP2700 Erweiterungsakku (Solarbank 3 Pro)

4.7(103 Amazon-Bewertungen)

Ideal für: Kapazitätserweiterung der Solarbank 3 Pro

Kapazität 2.680 Wh
Preisklasse €€€
  • Sehr gute Bewertung (4,7 Sterne)
  • Modulares Design, bis 16,1 kWh stapelbar
  • 6000 Ladezyklen, PluginPower
  • Nur in Kombination mit Solarbank 3 Pro nutzbar
  • Kein eigener Wechselrichter (Ausgang via Hauptgerät)

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Häufige Fragen

Was unterscheidet die Solarbank 2 E1600 Pro von der einfachen Solarbank E1600?

Die Pro-Version ist eine All-in-One-Lösung: Sie bringt einen 800-W-Mikrowechselrichter, vier MPPT-Tracker (bis 2400 W Solar) und eine 1000-W-Notstrom-Steckdose bereits integriert mit. Die einfache Solarbank E1600 ist dagegen ein reiner Speicher ohne eigenen Wechselrichter und benötigt weiterhin den Wechselrichter deines Balkonkraftwerks.

Brauche ich für die Solarbank 2 E1600 Pro noch einen Wechselrichter?

Nein. Der 800-W-Mikrowechselrichter ist im Gerät verbaut. Du schließt die Solarmodule direkt an die vier MPPT-Eingänge an, und die Solarbank speist den Strom selbst ins Hausnetz ein. Das vereinfacht die Verkabelung und reduziert die Zahl der Einzelkomponenten.

Funktioniert die Notstrom-Steckdose auch bei Stromausfall?

Ja, die integrierte Schuko-Steckdose liefert bis zu 1000 W auch im Off-Grid-Betrieb, also unabhängig vom Hausnetz. Damit lassen sich bei einem Ausfall kleinere Verbraucher wie Router, Licht oder Ladegeräte weiterbetreiben. Den genauen Umschaltverhalten und die Dauerlast solltest du in der Herstellerdokumentation prüfen.

Wie groß ist die Kapazität und lässt sie sich erweitern?

Die Basisversion speichert 1600 Wh (1,6 kWh) und lässt sich modular bis 9,6 kWh ausbauen. Damit wächst das System vom Balkonspeicher zu einer kleinen Heimspeicherlösung mit, ohne dass du die Basiseinheit ersetzen musst.

Unterstützt die Solarbank 2 E1600 Pro Nulleinspeisung?

Anker-Systeme dieser Generation sind auf hohen Eigenverbrauch und geringe Netzeinspeisung ausgelegt; ein Smart Meter für die Nulleinspeisung lässt sich integrieren. Den genauen Funktionsumfang und die nötige Messtechnik solltest du in der Herstellerdokumentation prüfen. Dies ist keine verbindliche Rechtsberatung.

Für wen lohnt sich die Solarbank 2 E1600 Pro?

Für alle, die eine schlüsselfertige Balkon-Komplettlösung mit integriertem Wechselrichter, Notstrom-Funktion und Erweiterungsoption suchen und bereit sind, dafür einen höheren Preis pro kWh zu zahlen. Wer nur eine kleine Grundlast überbrücken will oder bereits einen Wechselrichter besitzt, fährt mit einem reinen Speicher oft günstiger.