Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro vs. Zendure SolarFlow 800 Pro
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Du suchst einen All-in-One-Speicher fürs Balkonkraftwerk und stehst zwischen zwei der spannendsten Modelle? Im direkten Vergleich Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro vs. Zendure SolarFlow 800 Pro treffen das robuste Rundum-sorglos-Paket mit Notstrom und der effiziente, smarte Energiemanager aufeinander. Beide sind echte All-in-One-Geräte mit integriertem 800-W-Wechselrichter – die Unterschiede stecken im Detail. Wir stellen Kapazität, Wirkungsgrad, Notstrom, PV-Eingang und Smart-Home-Anbindung datenbasiert gegenüber.
Die schnelle Antwort
Willst du Notstrom aus der Steckdose, maximale Robustheit und 10 Jahre Garantie, nimm die Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro. Geht es dir um höchsten Wirkungsgrad, mehr Reserve und offene Smart-Home-Integration, ist die Zendure SolarFlow 800 Pro die bessere Wahl.
Anker Solarbank 2 E1600 Pro vs. Zendure SolarFlow 800 Pro: die Gegenüberstellung
Beide Speicher verfolgen dasselbe Ziel – Solarstrom vom Balkon tagsüber speichern und abends ins Hausnetz abgeben, sauber begrenzt auf die 800-W-Einspeisegrenze. Auch technisch sind sich beide näher, als der Markenstreit vermuten lässt: vier MPP-Tracker, LiFePO4-Zellen, 6.000 Ladezyklen und Nulleinspeisung per Smart Meter beherrschen beide.
| Kriterium | Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro | Zendure SolarFlow 800 Pro |
|---|---|---|
| Kapazität (Basis) | 1.600 Wh | 1.920 Wh |
| Erweiterbar bis | ~9.600 Wh | ~11.520 Wh |
| Einspeiseleistung | 800 W | 800 W (Peak 1.800 W) |
| PV-Eingang | 2.400 W (4 MPPT, 4× 600 W) | 2.640 W (4 MPPT, ab 14 V Start) |
| Wirkungsgrad | hoch, ausgewogen | über 97 % bei hoher Last |
| Notstrom | integrierte 1000-W-Schuko-Steckdose | nicht integriert |
| Akku | LiFePO4 | LiFePO4 |
| Ladezyklen | 6.000 | 6.000 |
| Schutz / Robustheit | IP65, Selbstheizung bis -20 °C | IP-geschützt, passive Kühlung |
| Smart Home | Anker-Ökosystem, 2,4-GHz-WLAN | lokale API, Home Assistant, Shelly |
| Garantie | 10 Jahre | – |
| Markteinführung | 2024 | 2025 |
| Preisklasse | €€ | €€ |
Kapazität und Erweiterbarkeit: Wer bietet mehr Reserve?
Hier hat die Zendure SolarFlow 800 Pro knapp die Nase vorn. Schon in der Basis liefert sie mit 1.920 Wh rund 320 Wh mehr als die 1.600 Wh der Anker. Auch beim Ausbau führt Zendure: modular bis etwa 11,52 kWh, während die Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro bei rund 9,6 kWh endet. Wer langfristig viel Reserve für dunkle Wintertage plant, hat bei Zendure mehr Spielraum.
Der Unterschied ist real, aber im Alltag moderat – beide decken den abendlichen Grundverbrauch eines kleinen bis mittleren Haushalts gut ab. Wie viel Speicher du wirklich brauchst, zeigt unser Ratgeber zur richtigen Speichergröße.
Wirkungsgrad: der wichtigste, oft übersehene Unterschied
Beim Wirkungsgrad spielt die Zendure ihre größte Stärke aus: Bei hoher Einspeiseleistung erreicht sie über 97 % – das ist Spitzenklasse und bedeutet, dass wenig deiner kostbaren Solarenergie als Wärme verloren geht.
Aber – und das ist die ehrliche Kehrseite – bei sehr niedrigen Lasten bricht der Wirkungsgrad stark ein: unter 100 W nur noch rund 67 %. Genau in diesem Bereich liegt aber die typische nächtliche Grundlast vieler Haushalte (Router, Kühlschrank im Standby, Standby-Geräte). Wer den Speicher überwiegend zum Abdecken kleiner Dauerlasten nutzt, verschenkt hier spürbar Energie. Die Anker Solarbank 2 E1600 Pro arbeitet über das Lastspektrum hinweg ausgewogener und hat im Teillastbereich weniger Schwächen.
Faustregel: Speist du tagsüber viel Solarstrom mit ordentlicher Leistung wieder ein, glänzt Zendure. Geht es dir um konstante kleine Grundlasten rund um die Uhr, ist Anker die berechenbarere Wahl.
Notstrom und Robustheit: Ankers Trumpf
Hier zieht die Anker Solarbank 2 E1600 Pro klar davon. Sie bringt eine integrierte 1000-W-Notstrom-/Off-Grid-Schuko-Steckdose direkt am Gerät mit. Fällt das Netz aus, kannst du daran sofort Verbraucher betreiben – ohne Zusatzhardware. Für alle, die den Speicher auch als Blackout-Vorsorge sehen, ist das ein gewichtiges Argument.
Dazu kommt die Robustheit: IP65, eine Selbstheizung bis -20 °C für sicheres Laden im Winter und 10 Jahre Garantie. Das ist ein Rundum-sorglos-Paket, das auf Langlebigkeit auch unter rauen Bedingungen ausgelegt ist.
Die Zendure SolarFlow 800 Pro ist ebenfalls wetterfest und setzt auf eine lautlose passive Kühlung im Metallgehäuse, bietet aber keine vergleichbare integrierte Notstrom-Steckdose. Sie ist auf effiziente Einspeisung optimiert, nicht auf den Inselbetrieb bei Stromausfall.
PV-Eingang und Solar-Ernte
Beide nehmen viel Solarleistung auf. Die Zendure erlaubt bis 2.640 W PV-Eingang und punktet mit einer sehr niedrigen Startspannung von 14 V – das hilft, früher am Morgen und bei diffusem Licht schon Ertrag zu erzeugen. Die Anker liegt mit 2.400 W über vier MPPT (4× 600 W) knapp darunter, deckt aber ebenfalls große Modulflächen ab.
In der Praxis sind beide so dimensioniert, dass du selbst mit Überbelegung (mehr PV-Watt als 800 W Ausgang) die Tagesernte maximierst und den Speicher zuverlässig vollbekommst. Mehr zum Prinzip im Ratgeber zur Wechselrichter-Kompatibilität.
Smart Home und Steuerung: offen vs. geschlossen
Beim Thema Vernetzung trennen sich die Philosophien deutlich.
Die Zendure SolarFlow 800 Pro ist die offenere Lösung: Nulleinspeisung über Smart Meter wie den Shelly Pro 3EM, eine lokale API und Home-Assistant-Support machen sie zum Liebling von Smart-Home-Bastlern. Dazu kommt das KI-Energiemanagement (Zenki). Der Haken: Standardmäßig ist sie cloud-abhängig, und die App gilt als teilweise unübersichtlich.
Die Anker Solarbank 2 E1600 Pro lebt stärker im geschlossenen Anker-Ökosystem. Ein Smart Meter für Nulleinspeisung lässt sich integrieren, und die App ist eingespielt. Wer aber Fremdhersteller einbinden oder tief automatisieren will, stößt an Grenzen – zudem funkt sie nur über 2,4-GHz-WLAN. Einen eigenen Zendure-Marken-Hub findest du bei uns noch nicht; alle erfassten Zendure-Modelle (inklusive Filter) zeigt der Produkt-Finder. Das Anker-Portfolio ordnen wir im Anker-SOLIX-Marken-Hub ein.
Gemeinsamkeiten: Wo sich beide gleichen
Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte teilen sich beide eine starke technische Basis:
- 800 W Einspeiseleistung – passend zur deutschen Grenze.
- Vier MPP-Tracker – flexible, ertragsstarke Modulverschaltung.
- LiFePO4-Akku mit 6.000 Ladezyklen – langlebig und sicher; mehr dazu im LiFePO4-Ratgeber.
- Nulleinspeisung per Smart Meter und modulare Erweiterbarkeit.
- Echtes All-in-One – integrierter Mikrowechselrichter, kein separates Gerät nötig.
Beide eignen sich damit gut zum Nachrüsten an ein bestehendes Balkonkraftwerk.
Empfehlung je Nutzertyp
- Du willst Notstrom und maximale Sicherheit (Blackout-Vorsorge, Schuko-Steckdose direkt am Gerät, Winterbetrieb, lange Garantie): → Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro.
- Du willst höchste Effizienz und viel Reserve und speist überwiegend mit ordentlicher Leistung ein: → Zendure SolarFlow 800 Pro (mehr Grundkapazität, über 97 % Wirkungsgrad, höherer PV-Eingang).
- Du bist Smart-Home-Enthusiast (Home Assistant, lokale API, Shelly, Automatisierung): → Zendure SolarFlow 800 Pro.
- Du willst es einfach, robust und aus einer Hand und nutzt ohnehin Anker-Komponenten: → Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro.
- Deine Grundlast ist meist klein (dauerhaft unter 100 W): → Vorsicht bei Zendure wegen des Teillast-Einbruchs – hier ist Anker die berechenbarere Wahl.
Fazit: Welcher Speicher passt zu dir?
Es gibt keinen pauschalen Sieger – beide sind starke All-in-One-Speicher in der Klasse €€.
- Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro: Die richtige Wahl, wenn dir Notstrom, Robustheit (IP65, Selbstheizung) und 10 Jahre Garantie wichtiger sind als das letzte Prozent Wirkungsgrad. Das Rundum-sorglos-Paket – auf Kosten von Offenheit und einem höheren Preis pro kWh.
- Zendure SolarFlow 800 Pro: Die bessere Wahl, wenn du maximale Effizienz, mehr Kapazität und offene Smart-Home-Integration suchst und mit der Cloud-Abhängigkeit sowie dem Teillast-Schwachpunkt leben kannst.
Feste Preise nennen wir bewusst nicht, da sie stark schwanken – beide liegen in der Klasse €€, ein Tagespreisvergleich lohnt sich. Den kompletten Überblick mit weiteren Modellen findest du im Produkt-Finder und auf der Übersichtsseite Balkonkraftwerk-Speicher.
Unsere Empfehlungen im Detail
All-in-One Premium Anker SOLIX Solarbank 2 E1600 Pro
Ideal für: Komplettlösung Balkon mit integriertem Wechselrichter & Notstrom
- Echtes All-in-One: integrierter 800-W-Mikrowechselrichter, 4 MPPT (4x 600 W), 2400 W PV-Eingang
- Integrierte 1000-W-Notstrom-/Off-Grid-Schuko-Steckdose
- Sehr robust: IP65, Selbstheizung bis -20 °C, 6000 Zyklen / 10 Jahre Garantie
- Modular auf 9,6 kWh erweiterbar, Smart Meter für Nulleinspeisung integrierbar
- Vergleichsweise hoher Preis pro kWh
- Eingeschränkte Kompatibilität mit Fremdherstellern (Anker-Ökosystem)
- Nur 2,4-GHz-WLAN
Top-Effizienz Zendure SolarFlow 800 Pro
Ideal für: Effizienter All-in-One-Balkonspeicher mit KI-Steuerung
- Vier MPP-Tracker, bis 2640 W PV-Eingang, sehr niedrige Startspannung (14 V)
- Exzellenter Wirkungsgrad über 97 % bei hoher Einspeiseleistung
- Lautlose passive Kühlung im Metallgehäuse, IP-geschützt
- Nulleinspeisung via Smart Meter (z. B. Shelly Pro 3EM), lokale API & Home-Assistant-Support
- Wirkungsgrad bricht bei sehr niedrigen Lasten stark ein (unter 100 W nur ~67 %)
- Standardmäßig cloud-abhängig
- App teilweise unübersichtlich
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Häufige Fragen
Anker Solarbank 2 E1600 Pro oder Zendure SolarFlow 800 Pro – welcher ist besser?
Das hängt von deiner Priorität ab. Brauchst du eine integrierte Notstrom-Steckdose, maximale Robustheit (IP65, Selbstheizung) und 10 Jahre Garantie, ist die Anker Solarbank 2 E1600 Pro die sichere Wahl. Geht es dir um höchsten Wirkungsgrad, mehr Grundkapazität und eine offene Smart-Home-Anbindung mit lokaler API, passt die Zendure SolarFlow 800 Pro besser.
Welcher Speicher hat mehr Kapazität und lässt sich weiter erweitern?
Die Zendure SolarFlow 800 Pro liegt vorn: 1.920 Wh Grundkapazität (gegenüber 1.600 Wh bei Anker) und modular bis rund 11,52 kWh erweiterbar. Die Anker Solarbank 2 E1600 Pro startet bei 1,6 kWh und lässt sich auf bis zu 9,6 kWh ausbauen.
Welcher Balkonspeicher hat den besseren Wirkungsgrad?
Bei hoher Einspeiseleistung erreicht die Zendure SolarFlow 800 Pro über 97 % Wirkungsgrad und liegt damit vorn. Wichtig: Unter sehr niedrigen Lasten (unter 100 W) bricht ihr Wirkungsgrad auf rund 67 % ein. Wer überwiegend kleine Grundlasten abdeckt, sollte das einplanen; die Anker arbeitet hier ausgewogener.
Welcher Speicher kann Notstrom bei Stromausfall?
Die Anker Solarbank 2 E1600 Pro hat eine integrierte 1000-W-Notstrom-/Off-Grid-Schuko-Steckdose direkt am Gerät – ideal für Blackout-Vorsorge ohne Zusatzhardware. Die Zendure SolarFlow 800 Pro ist primär auf effiziente Einspeisung ausgelegt und bietet keine vergleichbare integrierte Notstrom-Steckdose.
Welcher Speicher passt besser ins Smart Home?
Die Zendure SolarFlow 800 Pro ist offener: Sie unterstützt Nulleinspeisung über Smart Meter (z. B. Shelly Pro 3EM), bietet eine lokale API und Home-Assistant-Anbindung sowie KI-Energiemanagement (Zenki). Die Anker Solarbank 2 E1600 Pro setzt stärker auf das geschlossene Anker-Ökosystem und nutzt nur 2,4-GHz-WLAN.
Welcher Speicher ist günstiger?
Beide liegen in derselben Preisklasse (€€). Anker verlangt tendenziell mehr pro kWh, liefert dafür Notstrom und 10 Jahre Garantie mit. Feste Preise nennen wir bewusst nicht, da sie stark schwanken – ein Tagespreisvergleich lohnt sich in beiden Fällen.